Algen

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Hintergrundinformationen

  • Algen-Befall tritt vor allem unter kühlen, schattigen und feuchten Bedingungen auf.
  • Viele Algen-Arten sind in der Lage, atmosphärischen Stickstoff (N) zu binden.
  • Eine geringe Deckung erhöht den Befallsdruck durch Algen.
  • Ursachen für eine unzureichende Deckung können u.a. sein: Nährstoffunterversorgung, zu starke Beregnung, Skalpieren durch zu tiefes Mähen sowie Schattenlagen.
  • Algen stören den ästhetischen Aspekt einer Rasenfläche
  • Schleimabsonderungen der Algen verdichten die Bodenoberfläche. Dadurch werden Infiltration und Gasaustausch verringert.

Maßnahmen zur Reduzierung von Algen

  1. Die wichtigste Maßnahme ist die Schaffung einer Umgebung, in der Algen schlecht wachsen können.
  2. Dazu gehören die Verbesserung der Luftbewegung und eine ausreichende Lichtexposition.
  3. Die Infiltrationsrate muss optimiert werden.
  4. Das Beregnungsmanagement muss ein schnelles Abtrocken von Gräsern und Boden ermöglichen.
  5. Wetting Agents mit guter penetrierender Wirkung unterstützen ein schnelles Abtrocknen der Bodenoberfläche.
  6. Die Schnitthöhe sollte, soweit möglich, angehoben werden, so dass die Konkurrenzkraft der Gräser zu den Algen deutlich verbessert wird.
  7. Auch eine optimale Nährstoffversorgung stärkt die Gräser.
  8. Dünger mit Eisen-Sulfat haben eine Algen-reduzierende Wirkung.
  9. Filz-Management sichert ebenfalls die optimale Bodenfeutigkeit in den obersten Bodenhorizonten.
  10. Regelmäßiges Aerifizieren oder Spiken öffnet die obersten Schichten und reduziert mögliche Schleimschichten, die durch Algenabsonderungen entstanden sein können.
  11. Pflanzenschutzmittel können ebenfalls zur Kontrolle von Algenwachstum eingesetzt werden. Dies sollten aber erst erfolgen, wenn die kulturtechnischen Voraussetzungen zur Reduzierung von Algenwachstum vorgenommen wurden.