Die Wirkungsweise von Benetzungsmitteln

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Die Wirkungsweise von Benetzungsmitteln

Seit seiner Einführung 2016 hat sich das Benetzungsmittel H2Gro in vielen Bereichen des Gartenbaus etabliert. Viele Anwender erkundigen sich bei ICL, was genau Netzmittel sind und wie diese funktionieren.

Über Tensinde
Benetzungsmittel – auch Tenside (lateinisch tensus = gespannt) genannt – sind grenzflächenaktive Substanzen, welche die Oberflächenspannung von unter anderem Flüssigkeiten reduzieren. Dabei wird zwischen drei Gruppen unterschieden:

  • anionische Tenside (negativ geladen)
  • kationische Tenside (positiv geladen)
  • nichtionische Tenside (ungeladen)

 

H2Gro gehört zur Gruppe der nichtionischen Tenside. Tenside haben einen hydrophilen (wasserliebenden) Kopfteil und einen langen, kohlenwasserstoffhaltigen und hydrophoben (wasserabweisenden) Schwanz.

Wirkungsweise
Tensidmoleküle brechen die Oberflächenspannung von Wasser, weil der wasserabweisende Schwanzteil durch die Wasseroberfläche ragt. Eine geringere Oberflächenspannung vergrößert den Kontaktwinkel, wodurch sich das Wasser über eine größere Fläche ausbreiten kann. Dies verbessert die Infiltration in das Substrat und im weiteren Verlauf die Wasserverteilung.

H2Gro ist also in der Lage, eine Art Brücke zwischen der wasserabweisenden organischen Substanz und Wasser herzustellen.

Wodurch kommt die Langzeitwirkung von H2Gro zustande?
H2Gro enthält langkettige Tensidbausteine, die für eine anhaltende und gleichmäßige Bereitstellung des Tensides im Substrat sorgt. H2Gro ist ein 100 % biologisch abbaubares Benetzungsmittel der neuesten Generation mit einer Depotwirkung von bis zu 6 Monaten je nach Aufwandmenge.

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