Nachsaaten

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Nachsaaten

Nachsaaten punktuell

Wer gute Torwarträume haben will, sollte alle 14 Tage ein paar Handvoll Saat in die Torräume schmeißen. Wann? Na, vor dem Heimspiel, damit die Torhüter die Saat mit den Stollen in den Boden treten. Dies ist Bundesliga-Praxis!

Bei einer Breitsaat sind 25–35 g pro qm notwendig. Günstigere Saatgutmischungen bestehen meist zu 100 % aus Lolium perenne (700 Korn pro Gramm). Hochwertigere Saatgutmischungen enthalten häufig Poa pratensis (3.500 Korn pro Gramm) und können daher mit 25 Gramm pro qm ausgebracht werden. Die RSM 3.2 bietet einem Anbieter die Möglichkeit, dem Kunden 85–100 % Lolium perenne zu verkaufen, die dann 0–15 % Poa pratensis enthalten darf. ICL plädiert immer für 15 % Poa pratensis oder sogar mehr.

Nachsaaten ganzflächig

Alle paar Jahre ist es sinnvoll, den Bestand mit einer hochwertigen Gräsermischung nachzusäen, um einen guten, belastbaren und krankheitstoleranteren Bestand zu behalten.

Mit einem normalen Perforationsnachsaatgerät ist die Aufwandmenge bei 25–35 g zu verorten (Grund s.o.). Mit einem Nachsaatgerät mit Scheibensechen, die Schlitze herstellen, kann man die Saatmenge auf 15–20 g pro qm reduzieren. Das liegt am perfekten Bodenschluss.