Neuer Wachstumsregulator für Zierpflanzen

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Über das Produkt

Primo Maxx® II (Download Infoblatt) greift in die Gibberellin-Biosynthese ein, wird schnell über die grünen Pflanzenteile in die Pflanze aufgenommen und akropetal in meristematisch aktives Gewebe transportiert. Die Hemmwirkung tritt etwas verzögert, 3 bis 5 Tage, nach der Applikation auf.

Dafür ist die Wirkung länger anhaltend. Die wachstumsregulierende Wirkung erfolgt durch die Hemmung des Längenwachstums, darüber hinaus werden Verzweigung und Wurzelbildung gefördert. Primo Maxx® II kann sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland eingesetzt werden.

Wenn Primo Maxx® II nach der Blütenbildung eingesetzt wird, kann eine Blütenentfärbung bei blau- und rotblühenden Sorten auftreten.

Dosierung

Zugelassen sind zwei Anwendungen mit 2,4 l/ha im Abstand von 7–10 Tagen. Die maximale Aufwandmenge (2,4 l/ha, 0,24 % bei 100 ml/m² Wasser) ist nötig, um schnelle Hemmeffekte zu erzielen. Geringere Aufwandmengen mit kürzeren Intervallen können je nach Kultur zu besseren Hemmeffekten führen.

Einsatztermin

Der Einsatz sollte unbedingt vor der Blütenbildung erfolgen, um Blütenentfärbungen bei rot- und blaublühenden Sorten zu verhindern.

Temperatur

Die Wirkung ist nicht temperaturabhängig, eine Applikation ist zwischen 10–25 °C problemlos möglich.

Kulturempfehlungen

Eine gute Wirkung konnte bei Petunien, Osteospermum, Scaevola, Topfnelken, Calibrachoa, Zinnia und Euphorbia hypericifolia erzielt werden. Geringe Effekte sind bei Nemesia-Hybriden, Diasca-Hybriden, Plectranthus und Viola Wittrockiana-Hybriden zu erwarten.

Nicht zu empfehlen ist die Anwendung bei Poinsettien und Angelonien. Bei Verbenen sollten empfindliche Sorten zuvor getestet werden. In diesem Jahr werden weitere Versuche auch bei Hortensien durchgeführt.

Primo Maxx II® – Empfehlungen im Zierpflanzenbau

Auswahl Arten nach Versuchsergebnissen des DLR Rheinpfalz und LVG Bad Zwischenahn, LFL Freising

Stand Januar 2019; Primo Maxx® II ist ein registrierter Markenname der Syngenta Group Company. Genehmigung nach Artikel 51 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009.

Detailinformationen:

Wirkstoff:
103,5 g/l Trinexapacethyl, 116 g/l als Ethylester

Formulierung:
Micro-Emulsion

Wirkmechanismus:
Gibberellin-Biosynthese-Inhibitor

Wirkungsweise:
Hemmung des Längenwachstums, Förderung von Verzweigung und Wurzelbildung
Wirkstoffaufnahme über alle grünen Pflanzenteile Wirkstoffverteilung: akropetal systemische Verteilung

Aufwandmenge:
2,4 l/ha in 1.000 l Wasser/ha, max. 2 Anwendungen im Abstand von 7–10 Tagen

Anwendungszeitpunkt:
bis BBCH 39 (Blütenbildung)

 

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