Typhula-Fäule

  • Whastsapp

Typhula-Fäule

Typhula incarnata

Schadbild

  • Hellgraue bis braune, unregelmäßige, bis 80 cm große Flecken, die später ineinander verlaufen
  • Gräser papierartig, trocken verklebt (Trockenfäule)
  • Blätter von der Spitze her absterbend
  • Champignonartiger Geruch der befallenen Stellen
  • grau-weißes Pilzmyzel kann bei hoher Luftfeuchtigkeit sichtbar werden
  • Stecknadelkopf große, orange-bräunliche Sklerotien an Blättern und Wurzelhals
  • Der Rasen stirbt vollständig ab, wenn die Krankheit auf den Wurzelhals übergreift
  • Mischinfektionen mit Schneeschimmel sind häufig

Befallsfördernde Faktoren

  • Hohe pH-Werte ab pH 7
  • Einseitig hohe Stickstoffgaben und Kalimangel im Herbst, dadurch weiches Zellgewebe
  • Kühle, feuchte Witterung (0 bis max. 12°C)
  • Eine geschlossene Schneedecke ist oft die Voraussetzung für den Befall
  • Nicht gefrorener Boden unter der Schneedecke, erhöht die Befallsgefahr
  • Auch Neu-Ansaaten sind gefährdet
  • Agrostis-, Poa- und Loliumbestände sind besonders anfällig

Vorbeugende und befallsmindernde Maßnahmen

  • Arten- und Sortenwahl beachten
  • Ausgewogene Stickstoffversorgung
  • Kali und Magnesium betonte Herbstdüngung
  • Trockenhalten der Narbe
  • Gegebenenfalls den Schnee entfernen; Festtreten des Schnees verhindern
  • Bei Befall im Frühjahr vertikutieren, um abgestorbene Pflanzenteile zu entfernen, mit Düngung die Regeneration fördern