Wiesenschnaken

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Wiesenschnaken

Wiesenschnaken-Larven (Tipula paludosa) sind oft verantwortlich für das Auftreten von nesterweisen Kahlstellen. Diese Schädlinge sind vorwiegend nachts oder bei trüber Witterung über dem Boden zu finden. Sonst fressen sie an den unterirdischen Pflanzenteilen oder am Wurzelhals.

Die walzenförmigen Larven werden bis zu 4 cm lang und sind fußlos und erdfarben. Sie tragen am hinteren Ende sechs kurze, fleischige Fortsätze und haben keine sichtbare Kopfkapsel. Das adulte Insekt hat auffallend lange Beine und eine Flügelspannweite von ca. 4 cm. Das Weibchen legt im Spätsommer die Eier in die Erde ab. Bewachsener Boden, wie beispielsweise Rasen, wird für die Eiablage bevorzugt. Die Larven überwintern in halber Größe und schädigen im Frühjahr nochmals den Rasen, bevor sie sich im Juni /Juli verpuppen. Ein paar weitere, weniger häufige Schnakenarten weisen mehrere Zyklen pro Jahr auf.

Bekämpfung: Insektizid-Behandlungen sind nur in Ausnahmefällen möglich.