Lernen Sie die Familie van der Peijl von der gleichnamigen Gärtnerei aus Zundert in den Niederlanden kennen

 

Wie lange ist die Gärtnerei bereits im Familienbesitz?

Alex van der Peijl startete mit seinen allerersten Pflanzen auf einem 3,2 Hektar großen Stück Land in der Provinz von Brabant. Es war ein offenes Stück Land, auf dem hauptsächlich Heidekräuter und Koniferen angebaut wurden. Nach etlichen Jahren wurde dann das erste 2.000 m² große Gewächshaus gebaut und die Firma fing mit dem Anbau von Büschen in Foliensäcken an. Das war bevor die Kultivierung in Töpfen begann. In den darauffolgenden Jahren erhöhte sich die Nachfrage und das Gewächshaus wurde vor allem für den Anbau von Sträuchern auf 8.000 m² erweitert.

Im Jahr 1995 beendete Alex van der Peijls Sohn, Jean-Pierre van der Peijl, mit 19 Jahren die Schule und sämtliche Felder wurden erneuert und die Firma begann mit der Produktion eines breiten Sortiments.

Im Jahr 2007 trat Jean-Pierre der Firma bei und das Sortiment wurde erneut um größer dimensionierte Pflanzen erweitert. Dies erwies sich als großer Erfolg und noch im gleichen Jahr wurde eine Maschine zum Eintopfen von Pflanzen gekauft, ein Rindenstreuer und ein weiterer Gabelstapler.

Die Gärtnerei wurde schnell zu klein und die zwei weiteren gemieteten Flächen waren nicht wirklich praktisch von der Logistik her.

Aber die Gemeinde Breda gab uns nicht ihr Einverständnis zur Erweiterung der Gärtnerei. Es hat vier Jahre gedauert, bis wir eine geeignete Location mit mehr als 7 Hektar Fläche fanden, darauf ein 8.000 m² großes Gewächshaus, ein 100 Hektar großes Containerfeld und zwei Schuppen. Der große Vorteil dieser Location war, dass dieser Standort 5,5 Hektar unbebautes Land und somit viel Potenzial für uns bot. Vier Jahre später war das gesamte Land komplett genutzt, so dass wir ein 22.000 m² großes Gewächshaus und 4 Hektar Containerfelder hatten. Die Gärtnerei verfügt über ein modernes Automatisierungssystem und die Produktpalette wurde weiter ausgebaut.

Unser Sortiment beinhaltet nun viele exklusive Pflanzen, wie zum Beispiel Ilex Crenata „Dark Green“ und die Hortensien der „XS“-Kollektion. Da mehr als 90 % unserer (End-)Verbraucher hochwertige Gartencenter sind, ist es unser Bestreben, die Qualität so hoch wie möglich zu halten.

Größe der Gärtnerei damals und heute

Damals: 3,2 Hektar und heute: 7,1 Hektar, von denen 35 % eine doppelte Kapazitätsauslastung pro Jahr fahren

Spezialitäten / Primäranbau

Rispen- und Gartenhortensien, Schneeball in seinen vielfältigen Varianten, Kirschlorbeer, portugiesischer Kirschlorbeer in exklusiven Größen, Zwerghortensien, Ilex Crenata Dark Green®

Firmenschwerpunkt / Mission

Ein qualitativ hochwertiges Produkt so effizient wie möglich zu gestalten, stetige Weiterentwicklung, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, sich am Markt abzuheben. Kunden und Verbrauchern erstklassigen Service bieten.

Was war die größte operative Veränderung seit Bestehen der Gärtnerei?

Wir haben viele Veränderungen mitgemacht, darunter eine Zunahme der Nachfrage nach kleineren Pflanzen und das Verlangen der Kunden nach kürzeren Lieferzeiten. Ich kam nach Zundert als Anbauer, aber jetzt bin ich eigentlich eher ein Manager. Die Anforderungen an die Qualität sind ebenfalls gestiegen. Die Erfüllung dieser Anforderungen wird immer mehr zu einer Herausforderung mit all´ den neuen und zukünftigen Vorschriften in Bezug auf Pflanzenschutzmittel.

In welcher Weise haben sich die Kunden in den letzten 50 Jahren verändert?

Unser Kundenstamm bestand vor allem aus Großhändlern, Gemeinden und einer Handvoll Gartencentern. Über die Jahre sind die Gartencenter unsere Hauptkunden geworden. Es war früher üblich, dass Pflanzen ein paar Tage oder mehr im Voraus bestellt wurden. Jetzt sind wir froh, wenn man uns einen halben Tag Zeit lässt, um zu liefern.

Wie lange sind Sie schon mit Osmocote vertraut?

Ich bin 38 Jahre alt und ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen anderen Basisdünger als Osmocote genutzt haben. Wir haben es in der Vergangenheit jedoch manuell angewendet und unseren Kulturen beigemischt.

Wie ist deine Erfahrung mit Osmocote, wie hilft dir Osmocote beim Erreichen deiner Ziele?

Meine Erfahrungen mit Osmocote sind durchweg positiv. Wir nutzen 3,5 kg Basis Dünger per m³, was uns erlaubt, unser Düngerprogramm mit den A-B Tanks sehr präzise auszubringen. In den vergangenen Jahren hat Osmocote nachweislich sehr zuverlässige Freisetzungsmuster an den Tag gelegt. Osmocote ist nicht der günstigste Dünger mit kontrollierter Freisetzung, aber unserer Meinung nach ist er der mit Abstand beste Dünger! Für uns ist es sehr wichtig, dass die Pflanzen, wenn sie unsere Gärtnerei verlassen, mindestens noch ein paar Monate im Topf gut versorgt sind.

Wie sehen Sie die Zukunft Ihrer Gärtnerei?

Die Zukunft sieht rosig aus und die Nachfrage befindet sich derzeit im Aufwärtstrend. Was die Kultivierung betrifft, so wird es immer schwieriger, alle neuen Vorschriften zu erfüllen. Wir möchten unseren Betrieb weiter ausbauen, weil wir derzeit jeden Platz auf ihre maximale Kapazität nutzen. Aber alles zu seiner Zeit, mit den richtigen Leuten und gutem Personal.

Wir danken Jean-Pierre und seiner Familie für den Beitrag zu unserem 50-Jahre-Osmocote-Jubiläum!