Frühjahrsblüher entspannt und sicher kultivieren

10 Mai 2021
  • Whastsapp

Praxistipp Frühjahrsblüher

„Januar 2021: Ein Monat ohne Sonne“ stellte das Portal wetter.de im Frühjahr fest. Der Januar 2021 war in der Tat in vielen Regionen ein grauer und nasser Wintermonat. Auch der Dezember 2020 war recht trüb, der November 2020 hingegen laut Deutschem Wetterdienst der drittsonnigste seit 1951.


Somit wurde die Nährstoffversorgung bei allen zweijährigen Kulturen, die sich im Herbst sehr gut entwickelt haben, über den Winter 2020/2021 hinweg zu einer Herausforderung für viele Pflanzenproduzenten. In diesem Newsletter erhalten Sie Tipps von ICL für eine sichere und entspannte Kulturführung von Frühjahrsblühern, um gesunde und vermarktungsfähige Pflanzen produzieren zu können.

Sie können den Newsletter hier als PDF downloaden

oder nachfolgende Artikel online lesen:

Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss

Während lichtarmer Wintermonate wie im Januar 2021 werden Frühjahrskulturen oft frostfrei gehalten und trocknen ohne sonnige Tage nur sehr langsam ab. Insgesamt sinkt die Anzahl der Bewässerungsgänge in dieser Zeit. Eine kulturgerechte Nährstoffversorgung für qualitativ hochwertige Frühjahrskulturen ist somit begrenzt. Die perfekt abgestimmte und ausreichend hohe Nährstoffversorgung von zweijährigen Frühjahrsblühern ist hingegen für den gesicherten Kulturerfolg essenziell. Lesen Sie weiter...

Kälteauswirkungen bei Frühjahrsblühern

Im Februar 2021 wurde Mitteleuropa durch einen sehr heftigen Wintereinbruch überrascht. Die Temperaturen fielen mancherorts über mehrere Nächte auf unter -20 °C. In einigen Produktionsbetrieben für Frühjahrsblüher verursachte die Kälte neue Probleme: 1. Frostschäden allgemein: Kulturen wie Violen werden oftmals in einfachen Folientunneln auf dem Boden kultiviert. Bei dieser Produktionsmethode können im Falle eines Kälteeinfalls wie im Frühjahr 2021 Pflanzen am Rand des Tunnels einfrieren. Lesen Sie weiter...

Wenn trockene Kulturführung wichtig ist: H2Gro

H2Gro sichert eine perfekte Wiederbenetzung
Das Langzeitbenetzungsmittel H2Gro ermöglicht es Produzenten von Frühjahrsblühern, diese ohne Benetzungsschwierigkeiten trockener zu kultivieren. Eine sehr trockene Kulturführung ist eine Herausforderung hinsichtlich Wiederbenetzbarkeit in den Beständen. Einzelne Pflanzen nehmen Wasser nur noch mühsam auf, sodass wiederholte Gießvorgänge für eine ausreichende Durchfeuchtung notwendig sind. Lesen Sie weiter...

Die Primel und die Versorgung mit Kalzium

Das Thema Kalziummangel bei Primeln, Bellis oder auch Myosotis beschäftigt Pflanzenproduzenten seit Jahren. In manchen Jahren sind an der Kultur Chlorosen/Nekrosen oder gar glasige Blätter deutlicher ausgeprägt als in anderen. Verstärkt sind die Blattspitzen betroffen, welche verbraunen. Sorten mit starkem Wuchs und jüngere Blätter scheinen hiervon häufiger betroffen zu sein. Lesen Sie weiter...

Eisenmangel bei Frühjahrskulturen

Sichtbarer oder latenter Eisenmangel tritt bei Frühjahrskulturen recht häufig auf. Durch die Vielfalt an Frühjahrsblüherkulturen gestaltet sich eine verlässliche Diagnose von Eisenmangel aber nicht ganz einfach. Denn nicht immer entsprechen die Mangelerscheinungen in der Praxis auch denen aus den Lehrbüchern: Lesen Sie weiter...

Düngesysteme für Kalthauskulturen

Düngesysteme für Herbstviolen, Primula vulgaris, Bellis, Myosotis, Viola F1, Viola cornuta und Erysimum. Lesen Sie weiter...