ICL Gruppe reduziert ihren CO₂-Fußabdruck europaweit

4 März 2020
  • Whastsapp

Europäische Produktionsstandorte des globalen Herstellers von Produkten auf mineralischer Basis erhöhen auch in Werken für umhüllte Dauerdünger und Nährsalze ihre CO2-Einsparungen durch Einsatz erneuerbarer Energien auf nahezu 75.000 Tonnen.

Im Zuge wachsender gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen führte der ICL Konzern im Jahr 2019 einen Übergangsprozess zur Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen ein. Seitdem werden in den meisten europäischen Produktionsstandorten von ICL entsprechende Herkunftsnachweise für erneuerbare Energien in der Strombeschaffung berücksichtigt.

„Diese freiwillige Umstellung zur Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks ist Teil der Förderung unserer ökologischen Verantwortung.“, so Yakir Menashe, Chief Procurement Officer der ICL Gruppe im israelischen Be’er Scheva.

Die Energieversorgung deutscher Werke in Ladenburg sowie Hemmingen stammt seit 2019 aus skandinavischen Wasserkraftwerken. Im österreichischen Hartberg greift der Standort auf lokale Wasserkraftenergie aus dem eigenen Land zurück. Regenerative Energien aus Windkraft treiben die Produktionsstätten im niederländischen Amsterdam, Heerlen und Terneuzen als auch im belgischen Grobbendonk an.

Das Werk der Geschäftseinheit Specialty Fertilizers in Heerlen ist für die Produktion umhüllter Dauerdünger wie Osmocote zuständig. Das Werk in Grobbendonk stellt wasserlösliche Nährsalze wie Universol, Peters Excel oder Peters Professional her.


Abbildung: Produktionsstandort für umhüllter Dauerdünger in Heerlen (NL)

Die Umstellung hilft ICLs Emissionen von Treibhausgasen bereits um 24.000 Tonnen CO2 zu reduzieren. Seit Januar 2020 werden auch die Produktionswerke der spanischen Gesellschaften Iberpotash und Fuentes (ebenfalls Teil der Einheit ICL Specialty Fertilizers) nachweislich mit erneuerbaren Energien betrieben. Hierdurch sollen die europaweiten Einsparungen von Treibhausgasen in diesem Jahr von insgesamt 24.000 auf 75.000 Tonnen CO2 erhöht werden.

In den kommenden Jahren wird der Konzern mit weiteren Lieferanten und Interessenvertretern zusammenarbeiten, um nachhaltige Versorgungsstrukturen weiter voranzutreiben.